LSD (Lysergsäurediethylamid) hat tiefgreifende Auswirkungen auf Körper und Geist. Körperlich kann es zu erweiterten Pupillen, erhöhter Körpertemperatur, gesteigertem Puls und Blutdruck, Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit kommen.
Psychisch verändert LSD stark die Wahrnehmung. Nutzer berichten häufig von einer verzerrten Wahrnehmung von Zeit, Raum und dem eigenen Körper. Farben erscheinen intensiver, Geräusche lauter und Formen scheinen sich zu bewegen oder zu verändern. Diese sensorischen Veränderungen können das Urteilsvermögen beeinträchtigen und das Risiko von Unfällen oder Verletzungen erhöhen.
Nach einem LSD-„Trip“ können manche Personen unter starker Angst, Verwirrung oder Depressionen leiden. In seltenen Fällen kann eine Halluzinogen Persistierende Wahrnehmungsstörung (HPPD) auftreten, bei der sogenannte „Flashbacks“ also kurzzeitige Rückkehr von visuellen oder sensorischen Eindrücken Tage oder sogar Monate nach der letzten Einnahme auftreten.
Die Wirkung von LSD hängt stark von der Dosierung, der psychischen Verfassung und der Umgebung ab – jede Erfahrung ist daher einzigartig und oft unvorhersehbar.